Collectif du 4 octobre contre l'éolien industriel
Samedi 4 octobre 2008 à 14 h
Paris, place Denfert-Rochereau

2E GRANDE MANIFESTATION NATIONALE CONTRE L'ÉOLIEN INDUSTRIEL

de la place Denfert-Rochereau au boulevard Saint-Germain, en descendant le boulevard Raspail

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Europäischen Plattform gegen Windkraftanlagen (EPAW)

Pressemitteilung

Paris – Samstag, den 4. Oktober 2008

Gründung der „Europäischen Plattform gegen Windkraftanlagen“ (EPAW)

Anlässlich der heute in Paris stattfindenden internationalen Demonstration gegen Windkraftanlagen haben deutsche, belgische, spanische und französische Verbände und Bürgerinitiativen die „Europäische Plattform gegen Windkraftanlagen“, „European Platform Against Windfarms (EPAW)“, gegründet.

Dieses Projekt ist von Partnern in 16 Ländern, die insgesamt Hunderte von Verbänden und Bürgerinitiativen repräsentieren, unterstützt worden.

Die Gründer dieser Plattform haben sich auf die folgende Erklärung geeinigt:

1. Ein ökologischer Schwindel und ein Finanzskandal.

Es ist inzwischen erwiesen, dass Windkraftanlagen die CO2-Emissionen nicht vermindern und also nicht zur Bekämpfung der globalen Erwärmung beitragen. Das liegt hauptsächlich an der Unstetigkeit und Unkontrollierbarkeit des Windes, weshalb rund um die Uhr umweltverschmutzende fossile Kraftwerke mitlaufen müssen.

Windkraftanlagen werden vom Steuerzahler und Stromverbraucher subventioniert.
Wenn zum Beispiel in Frankreich das nationale Programm verwirklicht wird (12.500 WKA!), wird dieses pro Jahr 2,5 Milliarden Euro kosten. In Deutschland betragen diese Kosten bereits 4 Milliarden Euro pro Jahr.
Zu einem Zeitpunkt, an dem Europa mit einer tiefgreifenden Krise konfrontiert wird, ist es unannehmbar, dass die Kaufkraft der Europäer von Geschäftsmännern angezapft wird, die sich, wie es scheint, maximalen Gewinn zum Ziel gesetzt haben, ganz gleich, welche Folgen das auch immer nach sich ziehen wird.
Windkraftanlagen sind eine drohende Gefahr für die Umwelt.
Landschaften, Natur- und Kulturerbe, Tierwelt, Lebensqualität, Sicherheit und Gesundheit der Europäer sind in Gefahr!

2. Die Forderungen der „EPAW“: unverzüglich ein Moratorium, und mehr Transparenz.

Die Plattform beantragt ein sofortiges Moratorium und die Einstellung aller Windkraftanlagenprojekte.

Die Plattform verlangt, dass unter Kontrolle eines unabhängigen Organs objektive und unbestreitbare Daten zur Bilanz der industriellen Windkraft in Hinsicht auf Energieleistung, Umwelt, Volkswirtschaft und Gesellschaft erstellt werden.
Die Plattform verlangt letztendlich, dass die Tarife der Zwangseinspeisevergütungen Gegenstand öffentlicher und parlamentarischer Debatten werden, sowohl auf Landes- als auch auf Europaebene.

Europäische Bürgerinitiativen und Verbände, die am internationalen Treffen am 4. Oktober 2008 teilgenommen haben:

Spanien: Iberica 2000
Belgien: Vent Contraire, Vent de raison
Frankreich: FED – Fédération Environnement Durable (nationaler Dachverband)
Frankreich: FNASSEM – Fédération Nationale des Associations de Sauvegarde des Sites et Ensembles Monumentaux
Deutschland: BLS – Bundesverband Landschaftsschutz (800 Bürgerinitiativen)
Deutschland: NAEB – Nationale Anti-EEG-Bewegung (gegen Windkraft)

Pressekontakte:
Kléber ROSSILLON (FNASSEM) : 06 07 21 88 64 kleber.rossillon#wanadoo.fr
Emmanuel du BOULLAY (FED) : 06 13 54 49 07 emmanuel.du-boullay#laposte.net

Le Collectif du 4 octobre a manifesté à Paris de la place Denfert-Rochereau au quartier des Ministères boulevard Saint-Germain.